Veranstaltungshinweis Ghana Independence Day


PROGRAMM: 18:00 – 19:30 (EINTRITT FREI)
18:00  Welcome und Austausch mit Bonner Vereinen
18:30  Vortrag über Ghanas Unabhängigkeit
19:00  Interview mit Zeitzeugen mit anschließender Diskussion
19:30  Festschmaus (Ghanaisches Essen)

Ab 20:00  LIVE  IN  CONCERT (EINTRITT: 15€ / ERMÄSSIGUNG 10€)
mit Otumfuo Band aus Ghana, After Party DJ OBO und Afrobeats Schnupperkurs Laurence Otoo 

Freitag, 6. März 2020
Brotfabrik Bonn, Kreuzstr. 16
 
Veranstalter: ENIJE for Africa e. V. http://www.enije.com/start.html

Presseinformation MBEI

Auftaktworkshop zum Projekt „Kommunaler Fachaustausch Nordrhein-Westfalen – Ghana“, am Pult links: Dr. Stefan Wilhelmy Bereichsleiter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von Engagement Global; am Pult rechts: Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen — Foto: Martin Magunia für Engagement Global/SKEW

4. Februar 2020

Fachaustausch für Kommunen startet – Landesregierung stellt neues Element der Partnerschaft Nordrhein-Westfalen-Ghana vor

Fachaustausch für Kommunen

Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, hat in Düsseldorf ein neues Angebot im Rahmen der Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und Ghana vorgestellt: Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, die bereits eine Partnerschaft mit einer ghanaischen Kommune eingegangen sind, oder über eine Kooperation nachdenken, können ab sofort den „Kommunalen Fachaustausch Nordrhein-Westfalen – Ghana“ nutzen.

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales teilt mit:

Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales, hat in Düsseldorf ein neues Angebot im Rahmen der Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und Ghana vorgestellt: Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, die bereits eine Partnerschaft mit einer ghanaischen Kommune eingegangen sind, oder über eine Kooperation nachdenken, können ab sofort den „Kommunalen Fachaustausch Nordrhein-Westfalen – Ghana“ nutzen.
 
Staatssekretär Speich: „Wir sind überzeugt davon, dass der Austausch zwischen Kommunen in Ghana und Nordrhein-Westfalen ein Schlüsselfaktor ist, um neue Akzente für unsere Länderpartnerschaft zu setzen. Gerade auf der lokalen Ebene fallen viele wichtige Entscheidungen, die Voraussetzungen schaffen, die Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen.“
 
Der neue Fachaustausch verfolgt das Ziel, fachliche Kontakte zwischen beiden Ländern durch Wissenstransfer zu vertiefen. Im Zentrum steht die gemeinsame Planung von Projekten, die auf beiden Seiten zur Umsetzung der Agenda 2030 und der globalen Nachhaltigkeitsziele beitragen.
 
Im Rahmen des neuen Fachaustauschs können Vertreter von Städten und Gemeinden Informationsreisen in beide Richtungen unternehmen, etwa zur Anbahnung einer Partnerschaft, um Themen für eine Kooperation zu identifizieren und Kontakte zu knüpfen. Die Kommunalvertreter profitieren von Trainingsaufenthalten, werden landeskundlich und interkulturell qualifiziert und können sich zu weiterführenden Fördermöglichkeiten beraten lassen. Geplant sind auch nationale und internationale Vernetzungstreffen. Das neue Angebot wendet sich an Kommunen, Kommunalverbände sowie kommunale Aus- und Weiterbildungsinstitutionen.
 
Das zunächst auf zwei Jahre angelegte Pilotprojekt wird von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen durchgeführt.
 
Die Partnerschaft zwischen Ghana und Nordrhein-Westfalen wurde im November 2007 durch die Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung begründet, 2016 wurde das Partnerschaftsabkommen erneuert. Die Landesregierung unterstützt über verschiedene Förderprogramme Projekte in Ghana und hat das Land zudem zu einem Schwerpunkt ihrer Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemacht.
 
Neben den Aktivitäten der Regierungen und den Förderprogrammen existieren enge Verbindungen zwischen Kommunen und der Zivilgesellschaft in Ghana und Nordrhein-Westfalen. So verbindet zum Beispiel Bonn und Cape Coast eine langjährige Partnerschaft. Selm unterstützt die Stadt Busunu im Norden Ghanas beim Aufbau von Stadtwerken. Mönchengladbach und Offinso verbindet seit 2004 eine enge Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft, die von der Stadtverwaltung unterstützt wird.

© 2020, Land NRW

Presseinformation Homepage MBEI: https://mbei.nrw/de/pressemitteilung/fachaustausch-fuer-kommunen-startet-landesregierung-stellt-neues-element-der

Presseinformation PDF: https://mbei.nrw/sites/default/files/asset/document/mbei_04.02.2020.pdf

Vorstellung Mitgliedsgruppe Ein Bunter Bund mit Ghana e. V.

Gemeinsam viel bewegen für Ghanas Zukunft

Über uns

2014 haben sich alle 9 Gründungsmitglieder in Ghana bei ihrer Freiwilligenarbeit kennengelernt. Uns alle hat das Land und die Menschen nachhaltig beeindruckt, sodass wir nach unserer Rückkehr beschlossen, weiterhin uns für unsere Schulen einzusetzen, in denen wir alle unseren Freiwilligendienst absolviert hatten. Es hat 2 Jahre gedauert, den Verein im Amtsgericht Bonn eintragen zu lassen, aber seither kümmern wir uns mit Leib und Seele darum, finanzielle Unterstützung für die von uns ausgewählten Schulprojekte anzubieten. Mittlerweile hat der Verein knapp 40 Mitglieder, die alle in der ganzen Bundesrepublik verstreut leben. Um auf verschiedenste Weise finanzielle Mittel zu akquirieren, sind wir beispielsweise regelmäßig auf Kulturfestivals oder Weihnachtsmärkten vertreten, auf denen wir wir unsere Vereinsprodukte verkaufen: Kulturtaschen aus ghanaischen Stoff oder Sheabutter- Produkte, die in Ghana hergestellt werden.

Die 4 Partnerschulen haben wir uns bewusst ausgesucht, denn bei diesen Einrichtungen können wir ganz sicher sein, dass sich wirklich von Herzen um die Schulkinder gekümmert wird. Wir pflegen guten und engen Kontakt mit den Schuldirektoren und freuen uns darüber, eine partnerschaftliche Verbindung aufgebaut zu haben. Unser Grundsatz ist es, auf die Bedürfnisse der Schulen einzugehen und dafür Spendengelder zu sammeln, um vor allem die Infrastruktur und die Lernumgebung zu verbessern. So haben wir bisher schon mithelfen können, dass die eine Schule Fenster und Türen, eine andere einen Wassertank kaufen konnte, die dritte ein zusätzliches Gebäude bauen und die vierte sich bald einen eigenen Schulbus kaufen kann. Alles wurde (und soll weiterhin) mit lokalen Materialien und von örtlichen Unternehmen/ Arbeitern hergestellt (werden). Uns ist bewusst, dass Entwicklungszusammenarbeit, wenn sie kein Tropfen auf den heißen Stein sein soll, einen langen Atem haben muss. Eine gute und lernfreundliche Umgebung zu schaffen und mit dafür Sorge zu tragen, dass Kinder zur Schule gehen können ist ein langfristiges und beständiges Ziel unseres Vereins. Im Folgenden werden unsere Partnerprojekte kurz vorgestellt.

Eine vor Kurzem geschaffene Kooperation mit unserem Partnerverein „Moja kwa Moja – Sei selbst das Projekt“, mit Sitz in Prien, ermöglicht uns nun sogar, einen eigenen Freiwilligendienst anzubieten. Wir bieten die Möglichkeit, nachhaltige, effektive Projekte in unseren Schulen zusätzlich zum Unterricht durchzuführen – beispielsweise ein Müllprojekt mit den Kindern, damit Bewusstsein geschaffen, gleichzeitig aber auch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet werden können-, während der Partnerverein eine betreute, günstige Unterkunft in der Nähe der Institutionen für die Freiwilligen anbietet. Die erste Freiwillige fliegt Anfang Januar für 5 Monate nach Ghana.

Unsere Projekte:

Endtime Academy:

Die Endtime Academy ist die kleinste Schule und liegt mitten in Kasoa. Die Einrichtung befindet sich im Armenviertel mit katastrophaler Infrastruktur. Beherrscht wird die Gegend von engen Gassen und nahezu unbewohnbaren Hütten. Hinzu kommt der viele Dreck und der beißende Geruch von verbranntem Müll. Die Familien in diesem Gebiet von Kasoa haben wenig, bis gar keine finanziellen Mittel und können oft die schon niedrigen  Schulgebühren kaum bezahlen. Aufgrund dessen ist es dem Direktor kaum möglich das einstöckige Schulgebäude instand zu halten. Die Grundstruktur ist so marode, dass sich bei Regen Wasser durch den Boden hochdrückt und dadurch die Klassenräume unbenutzbar werden. Trotzdem ist die Familie, die diese Schule betreibt, mit Herzblut bei der Sache, um den Schülern in einem familiären Rahmen viel kreative Abwechslung zu bieten. Dies ist deswegen möglich, da die Familie auf dem gleichen Grundstückt lebt. Zu jeder Tageszeit, auch nach dem Unterricht und am Wochenende, sind die Schüler willkommen. Endtime entlastet somit die Eltern und kann den Kindern, auch außerhalb der Schulzeit, einen geschützten Rahmen bieten.

Zurzeit besuchen circa 55 Schüler im Alter von 1-14 Jahren den Unterricht.

Sanbel School:

Sanbel liegt auch im Zentrum von Kasoa, aber in einem anderen Viertel als Endtime. Die Gegend ist weitläufiger und hat weniger bebauten Raum. Allerdings braucht man gut 20 Fußminuten bis zur nächsten Busstation. Das zweistöckige Schulgebäude ist sehr stabil und hell. Die Klassenräume sind zwar nicht groß, aber die Fensterrahmen sind großflächig und die Bananenbäume, die in die Schulzimmer reinragen, geben der Schule einen ganz eigenen Charme. Leider sind die Sanitärräume in einem schrecklichen Zustand und werden der großen Schüleranzahl nicht gerecht. Sanbel legt den Fokus auf die Kleinkindbetreuung und den Grundschulunterricht, zwei Drittel der Schüler sind unter zehn Jahre alt. Hervorzuheben ist, dass die älteren Schüler zusätzlich in Französisch unterrichtet werden. In der Schule herrscht ein fröhlicher und herzlicher Umgang.

Dazu trägt vor allem die Schulleitung bei, deren Zuhause wie in Endtime auf dem Schulgelände ist.

Die Sanbel School unterrichtet derzeit circa 320 Kinder im Alter zwischen 2 und 16 Jahren.

Maranatha School:

Die Maranatha Schule befindet sich außerhalb von Kasoa, in einem sich rasant entwickelndem Wohnviertel namens Millenium City. Dieses Viertel ist infrastrukturell noch nicht erschlossen, weswegen sie sehr ruhig, aber eben auch abgeschieden liegt. Die Einrichtung befand sich jahrzehntelang in Kasoa City, musste aber aufgrund von Landenteignung diesen Standort verlassen. Daher ist das Gebäude der Maranatha Schule zwar das Neuste, aber beide Stockwerke sind noch nicht fertig gebaut. Der Schulweg ist für die meisten Schüler sehr lang.

Maranatha steht offen: Wortwörtlich, da es weder eine Mauer noch jegliche Eingrenzung des Geländes gibt. Somit muss der Schulkomplex sich verstärkt um die Sicherung der Klassenräume und Schulmaterialien kümmern, ist aber dafür sehr großflächig, wodurch die Schulkinder mehr Platz zum Spielen haben.

Der Direktor ist der erfahrenste von unseren Schulleitern; er führt diese Einrichtung seit 1993 mit Leib und Seele. Hervorzuheben ist, dass Waisen kostenfrei am Unterricht teilnehmen dürfen. Maranatha beherbergt insgesamt 270 Schüler, wovon die Mehrheit höhere Klassenstufen besuchen.

P. Brainy Kids Academy:

Auch die Kids Academy liegt etwas abseits, so dass sie auf einen Schulbus angewiesen sind. Insgesamt ist das Wohngebiet um die Schule aber gut erschlossen und etwas gehobener. Das unfertige, dreistöckige Schulgebäude wirkt insgesamt eher düster, denn es gibt nur zu einer Seite, nämlich zum Innenhof, der auch gleichzeitig Schulhof ist, Gitterfenster. Die Klassenräume sind klein und dunkel und nur voneinander separiert durch Trennwände. Die Schule hat einen eigenen kleinen Kiosk, in dem man Stifte, Papier, Wasser und ein paar Süßigkeiten kaufen kann. Wie bei der Sanbel School hat auch die P.Brainy Kids Academy große Missstände bei den Sanitäranlagen. Der Schulleiter  Benjamin Obeng bildet sich unermüdlich weiter, besucht eigeninitiativ Fortbildungen und ist sehr an fortschrittlichen Unterrichtstechniken interessiert, die auch bei P.Brainy angewendet werden.

Die Kids Academy wird derzeit von knapp 400 besucht, die zwischen 1-16 Jahren alt sind.

Für unseren Verein suchen wir Interessierte, die uns aktiv unterstützen möchten, z.B. bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen (z.B. Weihnachtsmarkt, Afrikatage), bei der Projektarbeit oder auch bei der kreativen Gestaltung unserer Vereinsprodukte. Auch eigene Ideen, wie wir unseren Verein bekannter machen und weitere Unterstützer für unsere Projekte finden können, sind herzlich willkommen!

Haben wir Ihr Interesse für unsere Vereinsarbeit geweckt? Für mehr Informationen schauen Sie doch auf unserer Homepage vorbei: http://www.bunter-bund.de

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@bunter-bund.de

Wir freuen uns!

Benefizkonzert in Rheine im November 2020

Das Benefizkonzert des Luftwaffenmusikkorps Münster unter Leitung von Oberstleutnant Christian Weiper für den Verein Hope for Ghana e. V. findet am 11. November 2020 um 19:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Pfarrkirche St. Dionysius, An der Stadtkirche 12 in 48431 Rheine.

Die Flötengruppe des Luftwaffenmusikkorps Münster

Infoadresse:
Hope for Ghana e. V.
Monika Fischer
Immergrünstraße 3
48432 Rheine
Tel. 05971-56008
E-Mail: monika-gabriele-fischer@t-online.de
Homepage: www.hopeforghanaev.de

6. Deutsch-Afrikanisches Wirtschaftsforum NRW am 18. Februar 2020 in Dortmund

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Deutsch-Afrikanischen Wirtschaftsforen NRW,
sehr geehrte Interessentinnen und Interessenten,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 18. Februar 2020 findet in den Räumen der IHK zu Dortmund zum sechsten Mal das Deutsch-Afrikanische Wirtschaftsforum NRW statt! Die Veranstaltung der Auslandsgesellschaft.de, die gemeinsam mit dem Kammernetzwerk der Industrie- und Handelskammern NRW veranstaltet und vom Land NRW gefördert wird, knüpft an die Erfolge der Vorjahre an und bietet deutschen und vor allem nordrhein-westfälische Unternehmen wieder eine einzigartige, große Informations- und Networking-Plattform für Investitionen in und den Handel mit Afrika. Namhafte Kooperationspartner unterstützen unsere Veranstaltung.

Unter dem Titel „Afrika 2020: Deutsche Unternehmen auf Erfolgskurs!“ bieten wir wieder Informationen von erfolgreichen Unternehmern und Experten zu Marktchancen in den aktuellen Trendfeldern: Urbanisierung, Industrialisierung, Digitalisierung und mehr.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung als Interessent finden
Sie unter: www.afrika-wirtschaftsforum-nrw.de.
Das aktuelle Programm folgt in Kürze!
Anmeldungen werden ab Januar 2020 möglich sein. Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen!  

Kontakt:
Sylvia Monzel
Programmleiterin
Wirtschaft und Entwicklung – Internationale Zusammenarbeit
Auslandsgesellschaft.de e.V.
Steinstr. 48, 44147 Dortmund
Tel: 0231-83800-29
Fax: 0231-83800-56
monzel@auslandsgesellschaft.de
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